Donnerstag, 10. Juli 2014

Veränderung

Ich staune die Welt an. Ja, das kann ich sagen. Was treibt die Menschen überhaupt? Jeden Morgen gerät die Welt wieder neu aus den Fugen - und doch leben wir mit Hingabe. Es ist eine Bürde zu sein und doch eine Freude. Wie halten die Menschen diese Widersprüchlichkeit aus: das Gute und Böse, Liebe und Gleichgültigkeit?
Das Getriebe aus Emotionen, nur scheinbar besänftigt mit Geist und Verstand, ist fragil wie ein Paket voller Gläser. Was den Menschen treibt ist eben das: sein Gefühl zu sich selbst im Verhältnis zur Welt. Eine Gleichung mit zu vielen Unbekannten, um verlässlich berechnet zu werden. Der Mensch ist unberechenbar, sogar sich selbst gegenüber - so lernt er sich jeden Tag wieder neu kennen.
Deshalb staune ich immer wieder die Welt an. Weil nichts ist, wie am Tag zuvor. Ihr Wesen ist Veränderung.

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