Samstag, 17. Oktober 2015

Herbstgedanken

Der Beginn der dunklen Jahreszeit mit seinen trüben Tagen, Stürmen und Nieselwetter gilt als Auslöser von schweren Gedanken. Obwohl ein zeitgenössischer Philosoph behauptet, eher ein zuviel an Gutem und Schönem führe zu Depressionen. Wie dem auch sein: Für alle, denen der Herbst zu schaffen macht, hier drei ungewöhnliche Tipps gegen Trübsinn.

Die Jahreszeit annehmen, sich dem Wetter aussetzen


Weshalb nicht im schlimmsten Regen und dem größten Sturm hinausgehen und die Natur auch von dieser Seite kennenlernen? Denn wie auch in unserem Inneren, toben die Unbilden manchmal mit aller Wucht. Dieser äußere Stress baut vielfach Unruhe in uns ab. Regelmäßige Spaziergänge bei Wind und Wetter können zu einer größeren Ausgeglichenheit führen. Und das Nachhausekommen ist eine Wohltat.

Öfter ein Bad nehmen


Gerade wenn draußen die Welt unterzugehen scheint, ist ein Rückzug in warmes Wasser und die Geborgenheit der Wanne sehr angenehm. Dort bei Kerzenlicht ein gutes Buch zu lesen oder einfach entspannt zu träumen ist wahrer Urlaub für Körper, Geist und Seele.

Ein gutes Essen kochen


Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Doch auch bei schweren Gedanken kann gutes Essen helfen. Denn schon die Vorbereitung ist eine Art kreativer Meditation. Sich auf etwas Angenehmes zu konzentrieren, führt fast automatisch zu positiven Gedanken. Hinzu kommt die Vorfreude auf das Essen - und natürlich der Genuss selbst. Allein die innere Wärme, die jeder Bissen verbreitet kann schon zu guter Laune führen. Angenehme Tischgespräche erhöhen zusätzlich das Wohlbehagen.

Apropos Gespräche: Wenn es sich vermeiden lässt, schwere Themen an trüben Tagen vermeiden und auf später verschieben. Denn wer an solche Themen schon frustriert herangeht, macht sich das Leben selbst besonders schwer.

So, jetzt bin ich gespannt, wie Sie mit trübem Herbstwetter umgehen. Was es Ihnen vielleicht gar nichts aus? Und falls doch: Was ist Ihr Erfolgsrezept, damit umzugehen?