Dienstag, 6. Oktober 2015

Nervosität frisst Konzentration

Nervöse Tage - wer kennt sie nicht? Bei mir äußern sie sich in unproduktiver hektischer Tätigkeit. Zum Beispiel klicke ich pausenlos auf allen möglichen Plattformen hin und her, um zu sehen, ob zum Beispiel meine Bücher verkauft wurden oder Besucher meine Blogbeiträge lesen. Meine Gedanken schwirren aufgeschreckt umher und an Konzentration auf eine einzige Aufgabe ist kaum zu denken. An solchen Tagen arbeite ich an allem und nichts.
Heute ist wieder so ein Tag und deshalb sitze ich jetzt inzwischen auch schon fünf Stunden an diesem Post.
Ich vermute, es geht vielen Menschen ähnlich wie mir: Nervosität frisst Konzentration. Die daraus erwachsende Unzufriedenheit schafft noch mehr Nervosität. Deshalb teile ich meine besten persönlichen Tipps, um hochgradig gesteigerte Nervosität - woher sie auch kommen mag - in den Griff zu bekommen (nicht nur für Autoren geeignet):
Spazierengehen
Das wirkt immer bei mir. Frische Luft und eine ruhige Landschaft machen den Kopf frei, fangen die Gedanken wieder ein und lösen meist sogar den Grund meiner Nervosität. Doch nicht immer ist Zeit für einen Spaziergang oder es fehlt die richtige Umgebung.
Tee kochen
Ein warmer Tee schafft Wohlbehagen - besonders natürlich in der kalten Jahreszeit. Allein schon die Kanne und eine dampfende Tasse lassen mich oft wieder Ruhe finden. Ich verbinde damit Gemütlichkeit und Entspannung. Umso besser gehen mir meine Aufgaben mit einem Tee von der Hand.
Einen Brief schreiben
Wenn nichts mehr hilft, greife ich zu Stift und Papier. Ganz altmodisch von Hand einen Brief zu schreiben ist für mich eine gute Verbindung von Körper und Geist. Ich spüre, wie die Gedanken durch meinen Arm zum Stift und auf das Papier fließen. Außerdem ist da noch der kleine Weg zum Briefkasten, der eine ähnliche Wirkung wie ein Spaziergang hat.
Lernen
Meine Gedanken auf sinnvolle Aktivitäten zu lenken, die mich gleichzeitig von meiner Nervosität ablenken, ist ein vorzügliches Mittel zur Entspannung. So lerne ich zum Beispiel gerade einiges über Social Media Marketing hinzu und neue Wege der Vermarktung.
Eine Kerze anzünden
Nicht nur in der dunklen Jahreszeit ist die Flamme einer Kerze für mich beruhigend. Ich kann minuntenlang hineinsehen. Meine Gedanken laufen in der Zeit wieder zusammen und neuerliche Konzentration stellt sich fast von alleine ein.
Natürlich gibt es auch einiges, dass mich überhaupt nicht beruhigt, wenn ich extrem nervös bin. Dazu gehören zum Beispiel Lesen, Essen, Filme anschauen und mich mit den alltäglichen Dingen des Lebens beschäftigen.
Für jeden ist das unterschiedlich und so muss jeder die Nischen finden, in die er sich mit seiner Nervosität zurückziehen kann, um ruhig, entspannt und konzentriert wieder herauszukommen.