Sonntag, 18. Oktober 2015

Fünf Tipps, mit denen Sie sich selbst inspirieren

Wahrscheinlich kennt das jeder: Sie sitzen am Schreibtisch und wollen einen Text schreiben, aber Ihnen fällt partout nichts ein. Ganz gleich ob Brief, Blogpost, Kurzgeschichte, Roman, Tagebucheintrag oder was auch immer - eine Schreibblockade kann immer auftreten. Es liegt an Ihnen, wie sie damit umgehen. Hier meine fünf besten Tipps, wieder zum flüssigen Schreiben zu kommen.

Was immer passiert, schreiben Sie trotzdem

Es mag verrückt klingen, aber eine Schreibblockade überwinden Sie am besten, indem Sie sich nicht auf sie einlassen. Die Gründe für den literarischen Blockout liegen in Ihnen: Nervosität, abschweifende Gedanken, Traurigkeit, Ablenkungen und so weiter. Je mehr Sie sich darauf einlassen, desto weniger können Sie schreiben. Also: Fassen Sie Ihre momentanen Gedanken in Worte, schreiben Sie, was Sie gerade bewegt. Es ist egal, wie gut Sie dabei formulieren, nur schreiben Sie auf, was Ihnen durch den Kopf geht Sie werden bemerken, dass Sie sich nach und nach wieder darauf konzentrieren können, was Sie eigentlich schreiben wollen. Oft gehen die Gedanken ineinander über.

Reden Sie mit jemandem

Wenn es darum geht, auf andere Gedanken zu kommen, ist ein gutes Gespräch meist hilfreich. Sprechen Sie über Ihr literarisches Projekt, erklären Sie Ihre Ideen und beantworten Sie Fragen dazu. Das führt oft zu einem neuen Blickwinkel und bringt Sie voran.

Lesen Sie Ihre eigenen Texte

Auch das hilft. Denn Sie finden sich wieder in Ihre Gedankenwelt hinein und sehen, wie es weiter gehen könnte. Diese Selbstinspiration ist auch eine gute Möglichkeit, soweit es geht objektiv das eigene Schreiben zu beurteilen und sich dadurch selbst als Autor weiterzuentwickeln.

Erinnern Sie sich an einen guten und einen schlechten Moment

Natürlich ist es mit dem Erinnern nicht getan. Schreiben Sie Ihre Erinnerungen auf, wie Sie Ihnen in den Sinn kommen. Ungeordnet, durcheinander, in unvollständigen Sätzen. Machen Sie sich dabei bewusst, was Sie gerade vom Schreiben abhält und warum dieses „Etwas“ einen so starken Einfluss auf Sie hat. Schütteln Sie es ab - und dann: Schreiben Sie Ihren Text.

Schaffen Sie sich eine Umgebung, die Ihr Schreiben unterstützt

Was genau brauchen Sie, um beim Schreiben inspiriert zu sein? Eine brennende Kerze auf dem Schreibtisch, eine dampfende Tasse Tee neben sich? Nehmen Sie sich die Zeit, sich die richtige Umgebung zu schaffen. Denn manchmal geht diese einfache und doch wichtige Inspirationsquelle in der Hektik unseres Alltags verloren.

Zum Schluss: Lassen Sie sich nicht von einer Schreibblockade frustrieren. Es ist normal, nicht jeden Tag gleich schreiben zu können. Wichtig ist nur, dass Sie es dennoch versuchen, regelmäßig und immer wieder. Inspiration fällt nicht zu, es steckt harte Arbeit hinter allen Ideen.